Arbeitszeitrechner: Arbeitszeit mit Pausen berechnen

Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Pause eintragen – der Rechner zeigt sofort die Nettoarbeitszeit in Stunden und Minuten sowie als Dezimalstunden. Kostenlos, ohne Anmeldung und mit Prüfung der Vorgaben aus dem Arbeitszeitgesetz.

Nettoarbeitszeit

8:00 Std.

8,00 Stunden dezimal · 800 Industrieminuten

Bruttoarbeitszeit
8:30 Std.
Abgezogene Pause
30 Min.
Gesetzliche Pause
30 Min.
Nachtstunden (23–6 Uhr)
0:00 Std.

Die Berechnung läuft vollständig im Browser. Es werden keine Daten an einen Server gesendet.

Kurz beantwortet: Nettoarbeitszeit = Arbeitsende − Arbeitsbeginn − Pausen. Wer von 8:00 bis 16:30 Uhr arbeitet und 30 Minuten Pause macht, kommt auf 8:00 Stunden netto, also 8,00 Dezimalstunden. Vorgeschrieben sind 30 Minuten Pause bei mehr als 6 Stunden und 45 Minuten bei mehr als 9 Stunden.

So funktioniert die Berechnung

  1. 1. Arbeitsbeginn und Arbeitsende eintragen.

    Immer die tatsächlichen Zeiten nehmen, nicht die geplanten. Liegt das Ende vor dem Beginn, erkennt der Rechner eine Schicht über Mitternacht.

  2. 2. Pausen in Minuten erfassen.

    Mehrere Pausen einfach addieren. Ist die Option „Gesetzliche Pause automatisch abziehen“ aktiv, setzt der Rechner mindestens die Pause an, die das Gesetz verlangt.

  3. 3. Ergebnis ablesen und übernehmen.

    Sie erhalten die Nettoarbeitszeit als Std:Min, als Dezimalstunden und in Industrieminuten – die drei Formate, die in Lohnabrechnung und Zeiterfassung gebraucht werden.

Was dieser Rechner zusätzlich kann

  • Ruhezeit-Prüfung: Im Wochenmodus prüft der Rechner, ob zwischen Feierabend und nächstem Arbeitsbeginn 11 Stunden liegen. Diese Prüfung fehlt bei den meisten anderen Rechnern.
  • Nachtstunden: Die Stunden in der gesetzlichen Nachtzeit von 23 bis 6 Uhr werden getrennt ausgewiesen – wichtig für Zuschläge.
  • Regeln für Jugendliche: Ein Klick stellt auf die strengeren Pausenzeiten des Jugendarbeitsschutzgesetzes um.
  • Stundenzettel als CSV: Die Wochenübersicht lässt sich herunterladen und in Excel oder der Lohnbuchhaltung weiterverwenden.
  • Wochensaldo: Vergleich der tatsächlichen Stunden mit den Sollstunden aus dem Vertrag, inklusive Plus- und Minusstunden.

Brutto- und Nettoarbeitszeit: der Unterschied

Die Bruttoarbeitszeit ist die Zeit zwischen Arbeitsbeginn und Arbeitsende, also die Anwesenheit. Die Nettoarbeitszeit ist die Zeit ohne Pausen – sie ist die Grundlage für Lohn, Zeitkonto und Überstunden.

SchrittBeispiel
Arbeitsbeginn7:45 Uhr
Arbeitsende17:15 Uhr
Bruttoarbeitszeit9:30 Std.
Pause (Pflicht bei mehr als 9 Std.)45 Minuten
Nettoarbeitszeit8:45 Std. = 8,75 Dezimalstunden

Gesetzliche Pausen nach § 4 Arbeitszeitgesetz

Ruhepausen müssen im Voraus feststehen und werden nicht bezahlt. Sie zählen deshalb nicht zur Arbeitszeit.

ArbeitszeitPause (ab 18 Jahren)Jugendliche unter 18
bis 6 Stundenkeine gesetzliche Pause30 Minuten ab 4,5 Stunden
mehr als 6 bis 9 Stunden30 Minuten60 Minuten ab 6 Stunden
mehr als 9 Stunden45 Minuten60 Minuten

Aufteilen erlaubt: Die Pause darf in Abschnitte von jeweils mindestens 15 Minuten geteilt werden – etwa 2 × 15 Minuten statt 30 Minuten am Stück.

Sechs-Stunden-Grenze: Länger als 6 Stunden am Stück darf niemand ohne Pause arbeiten. Jugendliche dürfen höchstens 4,5 Stunden ohne Pause arbeiten.

Genau 6 Stunden: Erst mehr als 6 Stunden lösen die Pausenpflicht aus. Bei exakt 6:00 Stunden ist keine Pause vorgeschrieben, bei 6:01 Stunden sind es 30 Minuten.

Pauschaler Abzug: Zieht der Arbeitgeber eine Pause ab, die gar nicht genommen wurde, fehlt diese Zeit auf dem Konto. Bezahlt wird die tatsächlich geleistete Arbeit.

Höchstarbeitszeit: 8 Stunden, im Ausnahmefall 10

§ 3 Arbeitszeitgesetz erlaubt werktäglich 8 Stunden. Auf 10 Stunden darf verlängert werden, wenn innerhalb von 6 Kalendermonaten oder 24 Wochen im Schnitt 8 Stunden pro Werktag nicht überschritten werden.

Werktage sind Montag bis Samstag. Rechnerisch sind damit 48 Stunden pro Woche zulässig und in Spitzenzeiten bis zu 60 Stunden, solange der Ausgleich im Zeitraum gelingt.

Beispiel: Wer drei Wochen lang 10 Stunden am Tag arbeitet, muss die Mehrarbeit danach abbauen, damit der Schnitt über 24 Wochen wieder bei 8 Stunden liegt. Der Rechner weist Tage über 8 und über 10 Stunden deshalb getrennt aus.

Ruhezeit: 11 Stunden zwischen zwei Arbeitstagen

Nach § 5 Arbeitszeitgesetz müssen zwischen Arbeitsende und nächstem Arbeitsbeginn mindestens 11 ununterbrochene Stunden liegen. Wer um 22:00 Uhr Feierabend macht, darf frühestens um 9:00 Uhr wieder anfangen.

In Krankenhäusern, Pflege, Gaststätten, Verkehrsbetrieben, Landwirtschaft und Rundfunk darf die Ruhezeit um eine Stunde auf 10 Stunden verkürzt werden – aber nur, wenn jede Verkürzung innerhalb eines Kalendermonats oder von vier Wochen durch eine Ruhezeit von 12 Stunden ausgeglichen wird.

Der typische Konflikt ist der Spätdienst mit anschließendem Frühdienst. Im Wochenmodus markiert der Rechner solche Tagespaare automatisch.

Nachtarbeit, Schichtarbeit und Zuschläge

Als Nachtzeit gilt die Zeit von 23 bis 6 Uhr, in Bäckereien und Konditoreien von 22 bis 5 Uhr. Nachtarbeit ist jede Arbeit von mehr als zwei Stunden in dieser Zeit. Wer regelmäßig in Wechselschicht arbeitet oder an mindestens 48 Tagen im Jahr nachts arbeitet, gilt als Nachtarbeitnehmer und hat Anspruch auf arbeitsmedizinische Untersuchungen.

Für Nachtarbeit sieht das Arbeitszeitgesetz einen angemessenen Zuschlag oder bezahlte freie Tage vor, nennt aber keinen festen Prozentsatz – der steht im Tarif- oder Arbeitsvertrag. Steuerfrei sind Zuschläge nur bis zu den Sätzen des § 3b Einkommensteuergesetz:

AnlassSteuerfrei bis
Nachtarbeit 20–6 Uhr25 %
Nachtarbeit 0–4 Uhr (Arbeitsbeginn vor 0 Uhr)40 %
Sonntagsarbeit50 %
Gesetzliche Feiertage und 31.12. ab 14 Uhr125 %
24.12. ab 14 Uhr, 25./26.12., 1. Mai150 %

Die Prozentsätze beziehen sich auf den Grundlohn, der dafür höchstens mit 50 Euro je Stunde angesetzt werden darf. Beitragsfrei in der Sozialversicherung bleiben die Zuschläge nur bis zu einem Grundlohn von 25 Euro je Stunde.

Arbeitszeit in Dezimalstunden und Industrieminuten

Lohnabrechnungen rechnen nicht mit 7:36 Stunden, sondern mit 7,60. Die Formel: Dezimalstunden = Stunden + Minuten ÷ 60. Industrieminuten sind dasselbe in Hundertsteln: 7,60 Stunden entsprechen 760 Industrieminuten.

MinutenDezimalstunden
5 Minuten0,08
10 Minuten0,17
15 Minuten0,25
20 Minuten0,33
25 Minuten0,42
30 Minuten0,50
35 Minuten0,58
40 Minuten0,67
45 Minuten0,75
50 Minuten0,83
55 Minuten0,92
60 Minuten1,00

Typischer Fehler: 7:30 Stunden sind 7,50 Stunden – nicht 7,30. Wer Zeiten im Format Std:Min addiert, muss bei 60 Minuten umbrechen.

Wochenstunden in Monatsstunden umrechnen

Ein Monat hat im Schnitt 4,33 Wochen. Die Formel lautet Monatsstunden = Wochenstunden × 13 ÷ 3 (also × 52 Wochen ÷ 12 Monate).

WochenstundenMonatsstundenJahresstunden
20 Std.86,67 Std.1.040 Std.
25 Std.108,33 Std.1.300 Std.
30 Std.130,00 Std.1.560 Std.
35 Std.151,67 Std.1.820 Std.
37,5 Std.162,50 Std.1.950 Std.
38,5 Std.166,83 Std.2.002 Std.
39 Std.169,00 Std.2.028 Std.
40 Std.173,33 Std.2.080 Std.

Die Jahresstunden sind Bruttowerte ohne Abzug von Urlaub und Feiertagen.

Überstunden berechnen

Überstunden sind die Stunden über der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit. Im Wochenmodus zeigt der Rechner den Saldo direkt an: Saldo = tatsächliche Nettostunden − Sollstunden.

  • Stundenlohn aus dem Monatsgehalt: Monatsgehalt ÷ (Wochenstunden × 13 ÷ 3). Bei 3.000 Euro und 40 Stunden pro Woche sind das 3.000 ÷ 173,33 = 17,31 Euro je Stunde.
  • Auszahlung oder Freizeitausgleich: Beides ist möglich. Was gilt, steht im Arbeits- oder Tarifvertrag; ohne Regelung ist die Vergütung der Normalfall.
  • Pauschalabgeltung: Klauseln wie „mit dem Gehalt sind alle Überstunden abgegolten“ sind nur wirksam, wenn der Umfang klar begrenzt ist.
  • Mindestlohn: Seit dem 1. Januar 2026 gilt ein Mindestlohn von 13,90 Euro je Stunde, ab 2027 sind es 14,60 Euro. Der Stundenlohn muss diese Grenze auch dann erreichen, wenn alle geleisteten Stunden mitgezählt werden.
Stand September 2026: Steuerfreie Überstundenzuschläge stehen im Koalitionsvertrag, sind aber nicht in Kraft. Umgesetzt wurde bislang nur die steuerfreie Aktivrente. Steuerfrei bleiben Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit nach § 3b EStG.

Was zählt als Arbeitszeit?

SituationArbeitszeit?Hintergrund
Umkleiden im BetriebJaWenn die Dienstkleidung vorgeschrieben ist und im Betrieb angelegt werden muss.
Weg von zu Hause zur ArbeitNeinDer normale Arbeitsweg ist keine Arbeitszeit.
Fahrt zwischen zwei EinsatzortenJaFahrten während des Arbeitstages gehören zur Arbeitszeit.
DienstreiseMeist jaWird die Reise angeordnet oder wird währenddessen gearbeitet, zählt sie mit.
Arbeitsbereitschaft (wach am Arbeitsplatz)JaZählt in voller Länge als Arbeitszeit.
Bereitschaftsdienst im BetriebJaGilt arbeitszeitrechtlich als Arbeitszeit, auch wenn nicht durchgehend gearbeitet wird.
Rufbereitschaft zu HauseNur der EinsatzErst der tatsächliche Abruf zählt als Arbeitszeit.
Raucher- und KaffeepauseNeinSolche Unterbrechungen werden wie Pausen behandelt, sofern nichts anderes vereinbart ist.
HomeofficeJaEs gelten dieselben Regeln wie im Betrieb, inklusive Pausen und Ruhezeit.

Reform des Arbeitszeitgesetzes: Das ist geplant

Das Bundesarbeitsministerium arbeitet an einer Novelle des Arbeitszeitgesetzes. Der Referentenentwurf sieht zwei große Änderungen vor:

  • Wöchentliche statt täglicher Höchstarbeitszeit: Statt der starren 8-Stunden-Grenze pro Werktag soll die Woche maßgeblich sein – im Jahresschnitt weiter höchstens 48 Stunden. Einzelne Tage könnten dadurch länger werden. Möglich sein soll das nur auf Grundlage eines Tarifvertrags oder einer darauf gestützten Betriebs- oder Dienstvereinbarung.
  • Elektronische Zeiterfassung: Die Aufzeichnung der Arbeitszeit soll verpflichtend elektronisch erfolgen, mit Übergangsfristen für kleine Betriebe.
Stand September 2026: Es handelt sich um einen Entwurf, nicht um geltendes Recht. Geplant ist ein Inkrafttreten zum 1. Januar 2027. Bis dahin gelten die 8- beziehungsweise 10-Stunden-Grenze und die Pausenregeln unverändert weiter.

Unabhängig davon besteht die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung schon heute: Der Europäische Gerichtshof hat sie 2019 gefordert, das Bundesarbeitsgericht hat sie 2022 aus dem Arbeitsschutzgesetz abgeleitet. Offen ist nur noch die gesetzliche Ausgestaltung.

Aufzeichnungspflicht: Wer was dokumentieren muss

  • § 16 Abs. 2 ArbZG: Arbeitgeber müssen die über 8 Stunden hinausgehende Arbeitszeit aufzeichnen und die Nachweise mindestens zwei Jahre aufbewahren.
  • § 17 MiLoG: Bei Minijobs und in den Branchen des Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetzes müssen Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit spätestens sieben Tage nach dem Arbeitstag aufgezeichnet und zwei Jahre aufbewahrt werden.
  • Minijob 2026: Die Geringfügigkeitsgrenze liegt bei 603 Euro im Monat. Bei 13,90 Euro Mindestlohn entspricht das rund 43 Stunden monatlich – ohne saubere Zeiterfassung ist die Grenze schnell überschritten.

Der Stundenzettel aus diesem Rechner lässt sich als CSV herunterladen oder ausdrucken und erfüllt damit die Form einer einfachen Dokumentation. Für die laufende Erfassung im Team ist eine Software die verlässlichere Lösung.

Arbeitszeitmodelle im Überblick

Vollzeit

Üblich sind 35 bis 40 Stunden pro Woche. Eine gesetzliche Definition von Vollzeit gibt es nicht.

Teilzeit

Jede Arbeitszeit unterhalb der betrieblichen Vollzeit. Pausen- und Ruhezeitregeln gelten unverändert.

Gleitzeit

Beginn und Ende sind flexibel, meist mit Kernzeit und Gleitzeitkonto. Das Konto braucht klare Regeln zum Abbau.

Schichtarbeit

Feste Schichtblöcke, oft über Mitternacht. Hier ist die Ruhezeit von 11 Stunden der kritische Punkt.

Vertrauensarbeitszeit

Keine Vorgabe zur Lage der Arbeitszeit – die Aufzeichnungspflicht entfällt dadurch aber nicht.

Vier-Tage-Woche

40 Stunden auf 4 Tage bedeuten 10 Stunden pro Tag. Das ist die gesetzliche Obergrenze, die Pause steigt auf 45 Minuten.

Häufige Fehler beim Arbeitszeit berechnen

  • Die Pause wird pauschal abgezogen, obwohl tatsächlich durchgearbeitet wurde.
  • Minuten werden wie Dezimalzahlen addiert: 7:30 Std. sind 7,5 Stunden, nicht 7,3.
  • Bei Nachtschichten wird die Zeit über Mitternacht vergessen.
  • Kurze Unterbrechungen unter 15 Minuten werden als Ruhepause gewertet.
  • Die Ruhezeit von 11 Stunden zwischen Feierabend und nächstem Arbeitsbeginn wird nicht geprüft.
  • Rüst-, Übergabe- und Umkleidezeiten werden nicht erfasst, obwohl sie zur Arbeitszeit gehören.

Arbeitszeit im Team automatisch erfassen

Ein Rechner hilft für den einzelnen Tag. Sobald mehrere Mitarbeitende, Projekte und Schichten dazukommen, ist eine laufende Zeiterfassung die bessere Lösung: Sie dokumentiert automatisch, warnt bei Verstößen und liefert die Stunden direkt für die Lohnabrechnung.

  • Automatische Zeiterfassung statt Zettel und Tabelle
  • Wochen- und Monatsübersichten für jede Person
  • Überstunden und Pausen im Blick behalten
  • Schichtplanung für Teams
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Häufige Fragen

Wie berechne ich meine Arbeitszeit mit Pause?

Ziehen Sie vom Arbeitsende den Arbeitsbeginn ab und subtrahieren Sie die Pausen. Beispiel: 8:00 bis 16:30 Uhr sind 8:30 Stunden brutto, minus 30 Minuten Pause ergibt 8:00 Stunden netto.

Wie viel Pause ist bei 8 Stunden Arbeit Pflicht?

Bei mehr als 6 und bis zu 9 Stunden Arbeitszeit schreibt § 4 Arbeitszeitgesetz 30 Minuten Pause vor. Bei 8 Stunden Arbeit sind das 30 Minuten, die in Abschnitte von mindestens 15 Minuten geteilt werden dürfen.

Wie viel Pause ist bei 9 Stunden oder mehr vorgeschrieben?

Ab mehr als 9 Stunden Arbeitszeit sind 45 Minuten Pause Pflicht. Länger als 6 Stunden am Stück darf ohne Pause nicht gearbeitet werden.

Wie rechne ich Minuten in Dezimalstunden um?

Teilen Sie die Minuten durch 60. 30 Minuten sind 0,50 Stunden, 45 Minuten sind 0,75 Stunden. 7:36 Stunden entsprechen 7,60 Dezimalstunden.

Wie viele Stunden hat ein Monat bei einer 40-Stunden-Woche?

Im Schnitt 173,33 Stunden. Die Formel lautet Wochenstunden × 13 ÷ 3, weil ein Monat durchschnittlich 4,33 Wochen hat.

Wie viele Stunden darf ich am Tag maximal arbeiten?

Werktäglich 8 Stunden. Die Arbeitszeit darf auf 10 Stunden verlängert werden, wenn innerhalb von 6 Kalendermonaten oder 24 Wochen im Schnitt 8 Stunden pro Werktag nicht überschritten werden.

Wie lange muss die Ruhezeit zwischen zwei Arbeitstagen sein?

Nach § 5 Arbeitszeitgesetz mindestens 11 ununterbrochene Stunden. In einzelnen Branchen wie Krankenhäusern oder Gaststätten darf sie um eine Stunde verkürzt werden, wenn der Ausgleich innerhalb eines Kalendermonats oder von vier Wochen erfolgt.

Kann der Rechner eine Nachtschicht über Mitternacht berechnen?

Ja. Liegt das Arbeitsende vor dem Arbeitsbeginn, erkennt der Rechner die Schicht über Mitternacht automatisch und weist zusätzlich die Stunden in der gesetzlichen Nachtzeit von 23 bis 6 Uhr aus.

Sind Überstundenzuschläge 2026 steuerfrei?

Nein. Steuerfreie Überstundenzuschläge sind im Koalitionsvertrag vorgesehen, wurden aber bisher nicht umgesetzt (Stand September 2026). Steuerfrei bleiben nur die Zuschläge für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit nach § 3b Einkommensteuergesetz.

Darf der Arbeitgeber Pausen automatisch abziehen?

Nur wenn die Pause tatsächlich genommen wurde. Ein pauschaler Abzug ohne echte Unterbrechung ist unzulässig, denn bezahlt wird die tatsächlich geleistete Arbeitszeit.

Gelten im Homeoffice dieselben Regeln?

Ja. Höchstarbeitszeit, Pausen und die Ruhezeit von 11 Stunden gelten unabhängig vom Arbeitsort, ebenso die Aufzeichnungspflicht.

Werden meine Eingaben gespeichert?

Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät und werden nicht an einen Server übertragen.

Quellen und Stand

Stand der Angaben: September 2026. Dieser Rechner und die Erläuterungen ersetzen keine Rechtsberatung. Im Einzelfall gehen Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen vor.